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News und Diskussion über die Steinfurter Therapiebegleithund Methode
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 Betreff des Beitrags: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: Sa, 23.Jan.2010 1:01 
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Registriert: Do, 17.Dez.2009 14:47
Beiträge: 5
Wohnort: Nürnberg
Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin Sozialpädagogin, zur Zeit in der ambulanten Behindertenarbeit tätig (körperlich, geistig und psychisch Behinderte) und habe auch Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe und Erwachsenenbildung. Ich interessiere mich seit ca. 10 Jahren für tiergestützte Therapie. Seit unser alter Hund verstorben ist (vor 7 Jahren) haben wir nun endlich wieder 2 Hunde (diesmal Mischlinge aus dem Tierschutz) und ich möchte jetzt gern mit (zunächst) einem der Hunde eine Ausbildung im Bereich der tiergestützten Therapie machen.

Ich habe viele Fragen an die Fachleute hier im Forum und fange mal so an:

Mir ist aufgefallen, dass in den letzten Jahren Zeit nicht mehr von „Therapiehunden“ gesprochen wird sondern von „Therapiebegleithunden“. Gibt es hier einen Unterschied zu Begriffen wie „Hund als Co-Therapeut“ oder „Therapiehund“ im Sinne der Delta Society (AAT)? Handelt es sich nun um einen festen Terminus in Deutschland, evtl. um sich deutlicher von Besuchs- oder anderen Einsatzformen abzugrenzen, wie z.B. Behindertenbegleithund (service dog) oder Besuchshund (social dog, AAA)? Der Begriff „Therapiehund“ wird ja immer sehr voreilig verwendet. Ich glaube mich zu erinnern, dass der VTHD damals auch von „Therapiehunden“ gesprochen hat.

Kam es schon einmal vor, dass sich z.B. im Praxisblock gezeigt hat, dass der Hund ungeeignet ist?

Ist es möglich, mit 2 Hunden die Ausbildung zu machen und dann mit dem 2. Hund nur noch die Blöcke III – IV?

Die zwei sind vom Wesen her sehr unterschiedlich, wären daher auch für verschiedene Bereiche geeignet. Stelle demnächst auch noch Bilder von den beiden ein.

Das war es vorläufig, ich werde sicherlich noch öfter Fragen ans Forum haben. Für den 1. Block habe ich mich schon angemeldet und bin mir zu 80% sicher, mit welchem Hund ich im 3. kommen würde.

Herzliche und neugierige Grüße
Angelika


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: Sa, 23.Jan.2010 18:27 
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Registriert: Do, 17.Dez.2009 14:47
Beiträge: 5
Wohnort: Nürnberg
Hallo,
entschuldigt, dass ich euch gleich mit Fragen überhäuft habe, aber ich habe 4 Wochen gewartet, bis ich endlich einen Beitrag schreiben konnte. :cry:

hier folgt die Vorstellung der beiden Hundedamen:

Dateianhang:
beide 3.jpg
beide 3.jpg [ 79.26 KiB | 373-mal betrachtet ]


Lana ist ca. 4 Jahre alt und seit 1,5 Jahren bei uns,
Maya ca. 1,5 Jahre alt und seit 1 Jahr bei uns.

Beide anhänglich, extrem verschmust und lieben das Jagen :roll: . Beim Spielen haben sie unterschiedliche Vorlieben. Sie besuchen beide die Hundeschule.

So weit vorerst,

Grüße
Angelika, Lana und Maya


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: Sa, 23.Jan.2010 22:27 
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Registriert: So, 15.Nov.2009 14:25
Beiträge: 9
Wohnort: Bergisch Gladbach
Hallo Angelika!
Herzlich willkommen hier im Forum. Ich bin hier auch noch neu und kann Dir deine Fragen leider auch nicht beantworten :oops: Hoffe, dass Dir hier jemand schnell weiterhelfen wird!
Wünsche Dir viel Erfolg mit den zwei hübschen Hundedamen :D

Viele Grüße,
Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: So, 24.Jan.2010 16:09 
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Registriert: Do, 22.Okt.2009 20:41
Beiträge: 6
Wohnort: Haren
Hallo Angelika!
Also bei deiner ersten Frage kann ich dir nicht wirklich weiter helfen... kenn mich mit den Begriffen nicht so aus. hab vor kurzem die beiden ersten Blöcke besucht und da hatte ich das Gefühl, dass es im MITTT viel um die Definition geht, welche Rolle der Hund in unserer Arbeit hat. Also, dass der Hund ein Medium ist, der eine effektive und für den Patienten motivierende Arbeit ermöglicht, der aber mit uns im TEAM arbeitet und nicht für uns die THERAPIE ÜBERNIMMT......
Vor diesem Hintergrund finde ich den Begriff "Therapiebegleithundeteam" wirklich total passend. Denn der Hund wird ja nicht zu einem Therapeut, sondern zu unserem Begleiter in unserer Arbeit und ganz wichtig in der Ausbildung ist es, dass wir mit unseren Hunden zu einem festen Team werden. Aber da erzähle ich dir vermutlich nichts neues :wink:

Hab Guido im zweiten Block mit Fragen gelöchert, weil ich lange Zeit bedenken hatte, ob meine Hündin sich für den geplanten Job eignet. Guido machte schnell den Vorschlag, sich Lotta im dritten Block mal anzusehen. Denn es könnte sich ja wirklich herausstellen, dass sie sich nicht eignet, z.B. aufgrund ihrer Ängstlichkeit etc.
Ich wüde an deiner Stelle erst mal abwarten und die ersten beiden Blöcke besuchen. Du bekommst echt so viele Antworten.

Wenn du die Ausbildung mit deinem ersten Hund erfolgreich absolviert hast brauchst du mit dem 2. nicht mehr die ersten beiden Blöcke besuchen....

P.S.: zwei süße Mäuse sind das. Mit welcher möchtest du die Ausbildung machen?
VlG Mareike


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: So, 24.Jan.2010 19:20 
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Registriert: Sa, 28.Jun.2008 19:15
Beiträge: 241
Wohnort: Bergkamen
Hallo

das Prpblem in Deutschland ist, das das Wort Therpiehund Therapiebegleithund usw nicht gechützt ist, jeder der mit seinem Hund eine soziale Funktion erfüllt kann und darf seinen Hund so nennen. Nur ist es so, das eien fundierte Ausbildung super wichtig ist, denn jeder Hund der sich eigent kann von Menschen geführt werden die mal keine Ahnung haben was sie da so tun. Ist erter Linie dient die Ausbildung dafür den Mensch fitt zu machen ihn zu befähigen den Hund mit Sinn und Verstand einzusetzen. Und es sollte meiner Meinung nach keine Unterschied zwischen Besuchshund (ehrenamtlcih) oder in der Therpie oder Pädagogik eingestezen Hund und Halter geben.
Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen. alles andere erfährst du wie schon gesagt in Block 1 und 2
lg Nicole

_________________
www.therapiebegleithund-justus.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: Do, 28.Jan.2010 12:18 
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Registriert: Do, 07.Sep.2006 11:19
Beiträge: 88
Wohnort: 68519 Viernheim
Hi, willkommen, Angelika!

Erstmal schön, dass Du Dich für die Arbeit mit Hund entschieden hast, ein Schritt, der Deine Arbeit vermutlich in vielerlei Hinsicht bereichern wird!
Zu Deiner Frage nach der Bezeichnung "Therapiebegleithund" kann ich Dir auch nicht viel mehr neues sagen (obwohl ich die Ausbildung schon vor einigen Jahren abgeschlossen habe). Ich denke mal, es geht dem TBD in erster Linie um Abgrenzung zu Streichel- und Besuchshunden, da Du nach dieser Ausbildung ziemlich gut darüber Bescheid weißt, wann, wie, warum und mit welchen Konsequenzen Du Deine Hunde in der Therapie einsetzen kannst. Außerdem zielt diese Ausbildung nur auf Therapeuten (Pädagogik, Medizin, Heilberufe) und Du und Dein Hund werdet als Team zusammen ausgebildet.
Damit erläutert sich auch fast die nächste Frage, ob denn ein Hund für den Einsatz nicht geeignet sein kann: Du wirst Dich und Deine Hunde im Laufe der gemeinsamen Arbeit sehr gut kennen und einschätzen lernen, so kannst Du Risiken und Gefahren sicherer abwägen. Generell sollten Deine beiden keine Aggressionen Menschen gegenüber empfinden und in einer gefährlichen Situation nicht "nach vorne gehen", sondern sich lieber zurückziehen; Knurren, Schnappen und Beißen Menschen gegenüber sind klare Ausschlusskriterien! Auch sollten Deine Hunde ziemlich gut hören und lenkbar sein - Du musst Dich schließlich vollkommen auf sie verlassen können.

Tja, grob wär's das!

Liebe Grüße,

Natascha und Shiva


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo aus Nürnberg
BeitragVerfasst: Do, 28.Jan.2010 16:40 
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Registriert: Do, 17.Dez.2009 14:47
Beiträge: 5
Wohnort: Nürnberg
Hallo und danke für eure Antworten.

Die einzige Gefahr, die von den beiden ausgeht, ist die, zu Tode geschmust zu werden. :lol: Eine Gefahrensituation hatten wir noch nie.

Ich würde die Ausbildung gerne mit der größeren und älteren machen, da sie eine "coole Sau" ist und so gelassen.

Dateianhang:
lana kleiner.jpg
lana kleiner.jpg [ 26.67 KiB | 319-mal betrachtet ]


Die "Kleine" ist meiner Meinung nach zu ängstlich und regt sich schnell auf.

Lana schmust und spielt gern, mag aber kein Apportieren.

Maya apportiert, ist aber bei allen Spielen, wo sie etwas Neues ausprobieren muss (z.B. Futter unterm Hütchen suchen o.ä.) sehr schüchtern und unsicher. Aber es kommt halt darauf an, wie man sie einsetzen will.

Mal sehen, vielleicht ändert sich bis Mai noch was. Freu mich schon!

Grüße
Angelika


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