Hi, ich war seit einer Ewigkeit nicht mehr im Forum - irgendwie ist mir Lust vergangen, weil so öde wenig los war und ich das Gefühl hatte, relativ allein auf weiter Flur "rumzuposten"...
Also, wir barfen noch immer, obwohl wir zwischendrin auch mal echt üble Erfahrungen gemacht haben. Shiva hatte eine sehr heftige Darmkolik und wäre im Februar beinahe nicht wieder auf die Füße gekommen, eine Woche haben wir echt bangen müssen, ob sie durchkommt! Mein Tierarzt (ein fähiger Mann, allerdings vom alten Schlag) meint, das Barfen wäre Schuld, da durch die hohe Fleischkonzentration Shivas Stoffwechsel nicht ausreichend mit Calcium versorgt wäre und sie somit mit Entzündungen nicht klar käme....

Ein gesunder Hund käme mit dieser Art der Ernährung klar, ein kranker, anfälliger wohl nicht. Völlig verwirrt hab' ich mich dann an die "Queen of Barf", Swanie Simon von Drei Hunde Nacht gewendet, aber ich warte bis heute noch auf die Antwort... Es war wirklich schlimm und ich hatte echt Angst, sie zu verlieren und es ist sehr ängstigend, nicht zu wissen, was man tun kann, um seinem Hund so ein Leid zu ersparen.
Dennoch barfen wir weiter und mein Pelzbäckchen frisst weiter mit Begeisterung. Ich schätze mal, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt und dass man immer Abstriche machen muss, wenn man ein sehr anfälliges Tier hat. Ich mische Produkte aus dem Tierhotel mit lecker Blättermagen vom Metzger und Truthahnhälsen vom Markt ( ihr absoluter Favorit!!!!). Als Leckerlies gebe ich entweder kleine Käsestücke oder kleingeschnittene, getrocknete Fleischstückchen, oder ich backe selbst.
Momentan hält sie sich gut und ist mit Elan und guter Laune am Arbeiten und so macht der Arbeitsalltag uns beiden enorm viel Spaß und bringt unseren Patienten sehr viel an Lebensfreude und Motivation!
Liebe Grüße aus Hessen,
Natascha und Shiva